Optimal von A nach B mit moovel

Möglichkeiten der Fortbewegung gibt es in Großstädten viele. Doch wie kommt man am besten von A nach B? Zu Fuß? Mit dem Rad? Mit Bus und Bahn? Oder mit dem Auto? Die kostenlose Mobilitätsplattform moovel der Daimler Mobility Services GmbH schafft Abhilfe. Die App zeigt den optimalen Weg auf und gibt gleichzeitig Auskunft über Preise und Fahrtdauer.

2012 startete das Pilotprojekt ‚moovel‘ in Stuttgart und Berlin mit dem Ziel, das Leben für die Stadtbewohner einfacher zu machen und ihnen neue Wege aufzuzeigen. moovel verbindet dabei Begriffe wie „move“, „well“ und „nouvelle“ und steht für „Gutes Vorankommen“ im urbanen Raum. Zentrale Idee hinter moovel ist die Verknüpfung von Informationen unterschiedlicher Mobilitätsanbieter. Mitfahrgelegenheiten, Angebote des öffentlichen Nahverkehrs sowie Carsharing-Dienste und Taxi-Services werden mit der Anwendung gebündelt und vergleichbar gemacht und sollen so dem Nutzer die Wahl der Fortbewegung erleichtern. Mittlerweile ist das Projekt weiter gewachsen.

Einheitlich, einfach & intuitiv!

moovel bietet eine einheitliche, einfache und intuitive Benutzerführung. Und das trotz der Unterschiede, die sich durch die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel ergeben können. In einem Suchfeld [Wo möchtest du hin?] definiert der Nutzer Start- und Endziel. Anschließend wird die schnellste Verbindung herausgesucht, inklusive der Kosten, die auf den Nutzer jeweils zukommen. Eine Kartenübersicht gibt außerdem Auskunft über die verschiedenen Transportmittel in unmittelbarer Umgebung des Nutzers.

Ein Beispiel: Man steht in der Mercedesstraße 137 in Stuttgart und gibt im Suchfeld sein Ziel „Jahnstraße Stuttgart“ ein. Ein Klick auf „Suchen“ startet die Suche der App. Binnen weniger Sekunden werden verschiedenen Verbindungen angezeigt, unter anderem zu Fuß, mit der U-Bahn, S-Bahn, Bus und mit dem Taxi. Zu jeder Verbindung stehen entsprechende Detailinformationen parat. Die Kombination aus Fußweg S- und U-Bahn dauert laut moovel 51 Minuten, das Ticket dafür kostet 2,75€. Das nächste car2go steht als Alternative circa sieben Minuten entfernt – inklusive Fußweg dauert die Reise laut moovel dann sogar nur 22 Minuten. Dafür liegt der Fahrtpreis hier mit zirka 4,26€ etwas über dem der öffentlichen Verkehrsmittel. Würde ein Leihfahrrad oder Taxi in der Nähe des Startpunkts stehen, würden auch diese Optionen mit Dauer und Kosten angezeigt. Selbstverständlich kann man seinen Wunsch-Startort ebenfalls während der Suche anpassen.

Letztendlich bleibt es natürlich dem Nutzer überlassen, ob er sich für den schnellsten, den preisgünstigsten, den bequemsten oder den umweltfreundlichsten Transportweg entscheidet. Die Mobilitätsplattform moovel kann ihnen aber bei der Entscheidung behilflich sein.

moovel wächst

Anfangs war moovel in den Ballungsräumen Stuttgart und Berlin verfügbar. In den letzten Jahren sind allerdings zahlreiche weitere Städte hinzugekommen. Der Mehrwert der App steigt mit der Zahl an Kooperationspartnern. Im Großraum Stuttgart beispielsweise gehören neben den Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH (VVS) und myTaxi auch der Fahrradverleiher nextbike und der Carsharing-Anbieter car2go dazu. Im Fall von Feinstaubalarm werden App-Nutzer in der Landeshauptstadt ebenfalls informiert.

In Berlin arbeitet moovel beispielsweise mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zusammen. myTaxi und car2go sind hier ebenfalls in der Mobilitätsplattform integriert. Weitere Partner sollen folgen. Denn je mehr Partner Teil der Mobilitätsplattform moovel sind, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Suchergebnisse den Bedürfnissen und Wünschen der Nutzer entsprechen. Das wiederum steigert die Attraktivität des Angebots für die Nutzer. Nur eins kann moovel nicht: sichere und weniger sichere Verkehrspunkte anzeigen. Aber dafür gibt es ja die MobileKids Safety Map App.

moovel gibt es als kostenlose iPhone-App im App-Store und im PlayStore für Android.