Moki für Euch aus Pálmonostora in Ungarn

Heute bin ich in der Grundschule Gárdonyi Géza in dem kleinen Dorf Pálmonostora, nicht weit entfernt vom Werk in Kecskemét. Inzwischen gibt es nämlich MobileKids nicht nur an den Grundschulen in Kecskemét, sondern auch im Kreis Kiskunfélegyháza, wo das Dörfchen Pálmonostora liegt.

So machen mittlerweile 50 Schulen mit insgesamt 8.000 Schülerinnen und Schülern und 400 Lehrerinnen und Lehrer in Ungarn mit. In Pálmonostora fahren viele Schüler mit dem Fahrrad aus den umliegenden Bauernhöfen zur Schule. Somit ist es für die Schüler sehr wichtig, das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu kennen.

Kinder aus der Gárdonyi Géza Grundschule in Pálmonostora

In der ersten Klasse der Grundschule Gárdonyi Géza arbeiteten die Schüler mit ihrer Lehrerin ganz fleißig, um am „Mobile-Cup“-Wettbewerb in Kecskemét teilnehmen zu können. Es gab einen Einführungstest, interaktive Unterrichtsstunden mit Arbeitsheften und Kurzfilmen sowie einen Abschlusstest. Nach dem Abschlusstest ging es auf die Verkehrssicherheitsstrecke. Leider hatte die erste Klasse der Grundschule Gárdonyi Géza nicht genug Schüler, um am „Mobile Cup“ teilzunehmen. Deshalb entschloss sich die Belegschaft des Werkes Kecskemét, den Schülerinnen und Schülern eine Freude zu machen und ihnen Moki Rucksäcke zu überbringen. Die waren gefüllt mit einer Basisausstattung zum sicheren Verhalten mit dem Fahrrad. Die Kinder und auch die Lehrerin waren sehr überrascht, als zwei Autos vorfuhren. Sie bekamen ganz leuchtende Augen, als der Kofferraum geöffnet wurde und die Geschenke zum Vorschein kamen. Sie freuten sich sehr, dass ihre Arbeit im Verkehrssicherheitsunterricht belohnt wurde. „Es hat unseren grauen Schulalltag bunt gemacht. Die vielen tollen Erlebnisse haben allen große Freude bereitet! Besten Dank dafür!“,  sagt mir ein Schüler freudestrahlend.

In Ungarn hat MobileKids in der Juniorkategorie den Preis „Verantwortungsvolles Handeln in der ungarischen Wirtschaft – CSR Hungary“ erhalten. Seit 2012 ist Daimler in Ungarn mit MobileKids Teil des Programms „Leben auf der Straße – für den sicheren Verkehr“. Da der ungarische nationale Grundlehrplan für den Verkehrsunterricht nur einen engen Zeitrahmen zulässt, freue ich mich, dass dieses Projekt hilft, den ersten Klassen der Grundschulen ein umfassendes Bildungsprogramm für Verkehrssicherheit zu bieten und die Arbeit der Pädagogen zu unterstützen.

MobileKids gibt es aber nicht nur in Ungarn, demnächst berichte ich Euch über weitere Projekte.