„Moki-Fünfkampf“ auf dem Schulhof

Mokis Weltreise zum 25-jährigen Jubiläum von MobileKids geht weiter: Nach dem Auftakt in Deutschland ist das Maskottchen nun in Ungarn unterwegs. Rund um Kecskemét besucht die Verkehrssicherheitsinitiative 25 Schulen und erreicht dabei mehr als 3.600 Kinder.

Bunte Pylonen, kleine Roller und aufgeregte Kinderstimmen: In einer Grundschule nahe Kecskemét, knapp 100 Kilometer südöstlich der ungarischen Hauptstadt Budapest, beginnt kein gewöhnlicher Unterrichtstag. Statt Mathematik und Geografie wartet auf die Kinder ein MobileKids-Aktionstag rund um das Thema Verkehrssicherheit. Mittendrin: Maskottchen Moki, das auf seiner Weltreise zum 25-jährigen Jubiläum von MobileKids in Ungar macht.

An fünf aufregenden Stationen zeigt Moki den Schülerinnen und Schülern, wie sie sicher durch den Straßenverkehr kommen. Nach der Begrüßung geht es für die Kinder in kleinen Gruppen los – der „Moki-Fünfkampf“ beginnt.

Lernen mit Bewegung

An jeder Station steht ein anderes Thema im Mittelpunkt. Die Kinder erfahren, warum gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr wichtig ist, wie sie Straßen sicher überqueren und worauf sie auf dem Schulweg achten sollten. Auch das Fahrrad spielt eine zentrale Rolle: Welche Schutzausrüstung gehört dazu? Wie muss ein Fahrrad ausgestattet sein? Und warum ist Aufmerksamkeit im Straßenverkehr so wichtig?

Immer wieder wird nachgefragt, ausprobiert und gemeinsam überlegt. Denn wie auch in anderen Ländern setzt MobileKids in Ungarn auf einen praxisnahen Ansatz. Die Kinder sollen Regeln nicht nur auswendig lernen, sondern verstehen, wie sie diese im Alltag anwenden können.

Und das funktioniert an diesem Aktionstag besonders gut, der „Moki-Fünfkampf“ ist ein Erfolg. Voller Energie fahren die Schülerinnen und Schüler auf Rollern durch den aufgebauten Verkehrsparcours oder setzen Verkehrsschilder richtig zusammen. Nach jeder absolvierten Station erhalten sie einen Stempel in ihr Heft. Schritt für Schritt füllt sich die Seite – und am Ende wartet eine Belohnung. „Am besten hat mir gefallen, dass wir so viele Sachen selbst ausprobieren konnten“, sagt eine Schülerin nach dem Aktionstag. „Und Moki habe ich natürlich auch gleich erkannt.“

Verkehrssicherheit in Ungarn

Verkehrssicherheit ist in Ungarn vor allem für Kinder ein wichtiges Thema. Jedes Jahr werden landesweit etwa 1.000 bis 1.500 Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Schulweg. Denn nach Untersuchungen des Verkehrswissenschaftlichen Instituts (KTI) ereignen sich etwa 41 Prozent aller Fußgängerunfälle an Zebrastreifen. Da viele Kinder ihren Schulweg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Tretroller zurücklegen, ist Verkehrserziehung bereits im Grundschulalter von großer Bedeutung. Und genau hier setzt MobileKids an: Die Initiative sensibilisiert die ungarischen Kinder frühzeitig für mögliche Gefahren und vermittelt ihnen spielerisch, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen können – als Fußgängerinnen und Fußgänger ebenso wie auf dem Fahrrad.

Geschenke für den Alltag

Der Aktionstag reiht sich ein in eine bewegte MobileKids-Geschichte in Ungarn. „Wir beschäftigen uns hier seit mittlerweile 13 Jahren damit, den Kleinsten die wichtigsten Kenntnisse zum Thema Verkehrssicherheit zu vermitteln“, sagt Agnes Wachter vom MobileKids-Team, die die Aktionen vor Ort begleitet. „Unser Ziel ist es, dass die Kinder Spaß haben und dabei auch wirklich etwas lernen – und das versuchen wir ihnen, in ihrer Sprache zu vermitteln.“

Zum Abschluss des Tages wartet noch eine Überraschung auf die Kinder. Eine große Flügeltür öffnet sich und Moki betritt erneut den Schulhof. Als Erinnerung an den Tag verteilt er kleine Geschenke, die die Schülerinnen und Schüler auch im Straßenverkehr begleiten sollen: einen neongelben Turnbeutel für bessere Sichtbarkeit, reflektierende Aufkleber und Armbänder, eine Sicherheitsweste sowie eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am „Moki-Fünfkampf“. Mit leuchtenden Augen umringen die Kinder Moki und freuen sich über jede Menge High-Fives mit dem blauen Stargast. „Das war super“, freut sich ein Schüler.

Noch viele weitere Stopps

Doch Mokis Reise durch Ungarn ist damit noch lange nicht beendet. Insgesamt besucht MobileKids im Jubiläumsjahr 25 Schulen in der Region rund um Kecskemét – darunter auch Förderschulen und Einrichtungen für benachteiligte Kinder. Mehr als 3.600 Kinder sollen so erreicht werden.

Auch außerhalb der Schulen ist Moki unterwegs: Beim Kinderfest der Stadt Kecskemét erwarteten die Besucherinnen und Besucher Wettbewerbe, kleine Überraschungen und zahlreiche Mitmachaktionen für Groß und Klein.

Nach seinem Aufenthalt in Ungarn packt Moki wieder seinen Koffer. Die Weltreise geht weiter – mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck und dem gleichen Ziel: Kinder auf der ganzen Welt ein Stück sicherer durch den Straßenverkehr zu begleiten. 

Die Erfolgsgeschichte MobileKids

Mit MobileKids verbindet Mercedes-Benz seinen Anspruch an Sicherheit mit gesellschaftlicher Verantwortung für die nächste Generation. Was einst mit lokalen Aktionen zur Verkehrssicherheit begann, ist heute ein internationales Programm für sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen – von Bildungsangeboten über Infrastrukturprojekte bis hin zur Stärkung von Verkehrssicherheit im gesellschaftlichen Kontext. Schulbesuche, Erlebnisangebote, Unterrichtsmaterialien und digitale Formate haben MobileKids über viele Jahre geprägt und in zahlreichen Ländern sichtbar gemacht. Zum Jubiläum gehen MobileKids und Moki nun auf Weltreise und machen die vielfältigen Aktivitäten weltweit erlebbar.