School material module 6: Mobility of the future

Modules 1-5 are intended to teach children the necessary skills to be safe in traffic. This module teaches them about the history of mobility and invites them to take a look at its future.

Die ersten fünf Module haben den Kindern die notwendige Kompetenz vermittelt, um sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen. Nun werfen die Kinder einen Blick in die Zukunft. Sie werden erkennen, dass das Auto ein noch recht junges Fortbewegungsmittel ist und bei der Generation ihrer Großeltern noch keine Selbstverständlichkeit war. Aber: Die Bedürfnisse der Menschen verändern sich recht schnell und der fortlaufende Wandel der Gesellschaft bringt auch einen Wandel der Mobilität mit sich. Während mit zunehmendem Wohlstand in den 1950er- und 1960er-Jahren jeder Haushalt mit maximal einem Auto auskam, besitzt heutzu tage – vor allem in ländlichen Gebieten – fast jedes erwachsene Familienmitglied ein eigenes, da Beruf und Freizeit einen größeren, flexibleren Bewegungs radius erfordern. Diese Entwicklung wird sich weiterhin in der Zukunft fortsetzen. Das setzt jedoch technologische Innovationen voraus, um den Bedürfnissen des Einzelnen nachkommen zu können, ohne dabei Themen wie Ressourcenknappheit oder Klimawandel aus den Augen zu verlieren.

Das Modul 6 auf einen Blick

  • Durch viele offene Arbeitsaufträge erfordert Modul 6 einen höheren Grad an Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler und ist daher vor allem für die Klassenstufe 4 konzipiert, jedoch können Drittklässler ebenfalls davon profitieren.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kreativ mit der Vergangenheit und der Zukunft der Mobilität auseinander. Dabei wird auch Bezug auf die Verkehrssicherheit genommen.
  • Die Bausteine decken unterschiedliche didaktische Ziele ab, welche die Kreativität der Kinder fordern und fördern.
  • Das Modul besteht aus vier verschiedenen thematischen Bausteinen. Die Inhalte der Umsetzungsideen bauen thematisch aufeinander auf und sollten nach Möglichkeit nacheinander und komplett bearbeitet werden.

Kreativer Umgang mit Zukunftsfragen der Mobilität

Weil es mittelfristig immer mehr Verkehr auf unseren Straßen geben wird, sind neben modernen Sicherheitsvorkehrungen weitere Maßnahmen erforderlich: die Überprüfung unserer bisherigen Gewohnheiten und gelernten Anforderungen an unsere Sinnesorgane im Straßenverkehr sowie eine Entlastung des Straßenverkehrs durch den Einsatz modernster technischer Mittel wie zum Beispiel Drohnen. Neue Technologien können ungeahnte Sicherheitsrisiken bewirken und daher ein Umdenken erfordern: Elektroautos haben z. B. kaum noch Betriebsgeräusche. Neue Technologien ermöglichen aber auch das Vernetzen aller Verkehrsteilnehmer und das Teilen von Informationen und „Hardware“ (fachsprachlich: Konnektivität und Sharing). Außerdem werden die Fahrzeuge langfristig immer autonomer (also selbstständig ohne Fahrzeugführer) unterwegs sein. Der Blick in die Zukunft regt die Fantasie der Kinder an und gibt ihnen die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln und diese im Rahmen einer Ausstellung zu präsentieren. 

Das Entwerfen eigener Ideen und deren Visualisierung fördert die kindliche Kreativität, zudem können die Kinder sich mit zukünftigen Technologien auseinandersetzen. Sie erkennen, dass Verkehrssicherheit nicht nur ein Thema der Vergangenheit und Gegenwart, sondern insbesondere auch der Zukunft ist. Dabei können sie sich mit neuen Anforderungen hinsichtlich der Verkehrssicherheit auseinandersetzen, die sich in Zukunft ergeben. 

Zu erreichende Kompetenzen

  • Zukunftsfähige Mobilität:

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Anforderungen des heutigen Verkehrs auseinander. Sie gewinnen Einblicke in seine Auswirkungen auf Menschen und Umwelt. Dabei berücksichtigen sie den Klimaschutz.

  • Selbstständige Mobilität:

Die Schülerinnen und Schüler finden sich immer mehr in den öffentlichen Verkehrsmitteln und Verbundsystemen zurecht. Sie entwickeln Kompetenzen für eine verantwortungsvolle Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr.

  • Umweltbewusstes und gesundheitsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr:

Die Kinder erwerben grundlegende Kenntnisse über verkehrsgerechtes, rücksichtsvolles und sicherheitsorientiertes Verhalten im Straßenverkehr. Sie setzen sich mit Motiven der Verkehrsmittelwahl und des Mobilitätsverhaltens auseinander. Sie entwickeln Kompetenzen, sich bewusst und verantwortungsvoll je nach Situation für ein öffentliches oder privates Verkehrsmittel zu entscheiden. Dafür entwickeln sie situationsangepasst ein umweltbewusstes Verhalten und erkennen die Vorteile des Zufußgehens und des Radfahrens.

  • Verkehrsraumgestaltung:

Die Schülerinnen und Schüler werden angeregt, sich an Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr zu beteiligen und solche zu initiieren.